PageRank Check: Domain eingeben und verstehen, was damals wirklich gezählt hat

PageRank war für viele SEOs so etwas wie der „Tacho“ fürs Web: eine Zahl, die zeigen sollte, wie stark eine Seite ist. Heute ist die Zahl offiziell weg – aber die Idee dahinter (Empfehlungen durch Links) lebt weiter. Auf dieser Seite kannst du eine Domain eingeben und einen „PageRank-Check“ auslösen, plus: du bekommst die Story von damals, verständlich erklärt, mit einem ehrlichen Blick darauf, warum das Ganze heute eher historisch ist.

PageRank Check Bonn

PageRank jetzt checken

Kurzer Hinweis vorweg: Einen „echten“ offiziellen PageRank-Wert gibt es nicht mehr. Trotzdem ist es manchmal praktisch, das Thema wie früher zu denken – gerade, wenn man Links bewertet, alte Domains analysiert oder Kunden erklärt, warum starke Empfehlungen im Netz immer noch wichtig sind. Das Feld unten ist deshalb bewusst simpel gehalten: Domain rein, Button drücken, PR ablesen. zurück zur Startseite von EAAL

SEO Bonn: lokal ranken

Tipp: Wenn du aus Bonn oder Umgebung kommst und ein lokales Projekt hast, schau dir zusätzlich SEO Bonn an – da geht’s mehr um Sichtbarkeit im Alltag als um Retro-Zahlen.

Was war PageRank früher

PageRank war ein von Google entwickelter Algorythmus, der Links als Empfehlungen behandelt hat. Stell dir vor, jede Seite gibt einen Teil ihres „Vertrauens“ weiter, wenn sie auf eine andere Seite verlinkt. Wer viele gute Empfehlungen bekam, wirkte wichtig – und konnte besser ranken. Das war damals ein riesiger Schritt, weil Suchmaschinen zuvor sehr stark auf Keywords und simple Onpage-Signale geschaut haben. Plötzlich zählte nicht nur, was du schreibst, sondern auch, wer dich empfiehlt. Und genau das hat das Web ziemlich verändert.

In der Praxis wurde PageRank schnell zu einer Art Währung. Es gab Toolbar-Anzeigen, Tools, Foren und ganze Märkte, die nur um „PR 3“, „PR 5“ oder „PR 7“ kreisten. Manche Agenturen haben Kunden ernsthaft mit dem Satz überzeugt: „Wir bringen dich auf PageRank 6!“ Das klingt heute wild, aber damals war es Alltag. Der Nachteil: Sobald eine Metrik öffentlich ist, wird sie optimiert, manipuliert und irgendwann zerstört. Genau das passierte.

Besonders in der Hochphase von Linktausch, Linkmiete und Linkverzeichnissen war PageRank das Preisschild. Eine Seite mit hoher Anzeige konnte Links teuer verkaufen. Und weil viele Käufer nur auf die Zahl geschaut haben, ging Qualität oft unter. Das Ergebnis war absehbar: Google musste reagieren, sonst wäre die Suche voller Müll gewesen.

Warum der öffentliche PageRank verschwunden ist

Google hat den Toolbar-PageRank nicht „abgeschafft“, weil Links egal wurden. Sondern weil die Anzeige zu viel kaputt gemacht hat. Wenn eine Zahl öffentlich ist, optimieren alle auf die Zahl – nicht auf Nutzer. Dazu kam massiver Spam: Linkfarmen, Footerspam, PBNs, gekaufte Artikel, endlose Webkataloge. Man konnte sich mit genug Budget eine schöne Linkkulisse bauen, die gut aussah, aber wenig echten Nutzen hatte.

Ab etwa 2013 wurde die Anzeige seltener aktualisiert, später praktisch eingefroren und irgendwann komplett entfernt. Für viele war das ein Schock, weil sie jahrelang diese Zahl als Kompass genutzt hatten. Im Nachhinein war es logisch: Ein öffentliches Scoring ist ein Magnet für Manipulation. Heute arbeitet Google mit viel mehr Signalen gleichzeitig, die nicht als einzelner Score sichtbar sind. Und genau dadurch wird es schwerer, den Algorithmus stumpf zu gamen.

Heißt das, Links zählen nicht mehr? Nein. Es heißt nur: Du bekommst keine hübsche PageRank-Zahl mehr, die du wie einen Highscore vergleichen kannst. Stattdessen musst du wieder wie ein Mensch denken: Ist die Empfehlung plausibel? Passt das Thema? Ist die Quelle seriös? Kommt da echter Traffic? Das ist im Grunde gesünder für alle.

Wie du PageRank heute sinnvoll „übersetzt“

Wenn du PageRank im Jahr 2025 jemandem erklärst, kannst du es als Modell benutzen: Links sind Empfehlungen, Empfehlungen erzeugen Autorität, Autorität hilft beim Ranking. Nur ist das Modell heute breiter. Google schaut zusätzlich auf Relevanz, Content-Qualität, Nutzerverhalten, technische Signale und (bei lokalen Projekten) auf Standortbezug. Für Bonn heißt das: Eine gute Seite über „SEO Bonn“ gewinnt nicht, weil sie irgendwo einen zufälligen starken Link hat, sondern weil sie als Gesamtpaket überzeugt.

Praktisch kannst du drei Fragen stellen, die früher PageRank-Feeling haben, aber modern sind: Erstens: Woher kommt der Link? Zweitens: Warum ist er da? Drittens: Hilft er echten Leuten? Wenn du das sauber beantwortest, bist du automatisch auf der richtigen Seite. Und du vermeidest den Klassiker, den man früher oft sah: Links sammeln, die thematisch null passen, nur weil irgendein Tool sie „stark“ fand.

Eine gute Faustregel: Lieber wenige, echte Empfehlungen aus passenden Umfeldern als eine große Menge an mittelmäßigen Verweisen. Das ist nicht nur nachhaltiger, es fühlt sich auch natürlicher an. Und ja – das spart Zeit, Nerven und meistens auch Geld, weil man nicht ständig nachbessern muss.

PageRank Check: Was du wirklich prüfen solltest

Domainhistorie

Wenn du eine Domain „checkst“, ist die Historie oft wichtiger als jede Zahl. War die Domain seriös? Gab es Spam-Phasen? Wurde sie für etwas völlig anderes genutzt? Gerade bei Expired Domains kann es passieren, dass eine Domain früher toll war, dann aber jahrelang in fragwürdigen Netzwerken gelandet ist. Das sieht man nicht immer sofort, aber es kann später Probleme machen.

Wer in Bonn Projekte relauncht, kennt das: Man übernimmt eine Domain, freut sich über alte Backlinks – und merkt nach ein paar Wochen, dass da irgendwo Müll in der Historie hängt. Das ist kein Weltuntergang, aber man sollte es früh erkennen.

Linkqualität statt Linkanzahl

Ein einzelner guter Link kann mehr bringen als hundert schwache. Achte auf Themenpassung, redaktionellen Kontext und darauf, ob die verlinkende Seite selbst vertrauenswürdig wirkt. Auch die Platzierung zählt: Ein Link im Text ist oft wertiger als ein Link irgendwo im Footer. Früher hat man das gerne ignoriert, weil man nur auf den PR-Wert geschaut hat. Heute ist das schlicht zu grob.

Bonus: Wenn du lokale Sichtbarkeit willst, helfen lokale Quellen. Ein guter Bonn-Bezug, echte Erwähnungen, reale Partnerschaften – das ist viel stärker als irgendein zufälliges Verzeichnis.

Technik-Check als moderne Pflicht

Früher konnte eine Seite technisch mies sein und trotzdem ranken, wenn der Linkdruck hoch genug war. Heute ist das seltener. Achte auf mobile Darstellung, Ladezeit, saubere Indexierung, klare Struktur, HTTPS, interne Verlinkung. Das sind Basics, aber sie wirken. Und sie sind oft der Unterschied zwischen „Seite ist online“ und „Seite performt“.

Wenn du das Ganze wie einen PageRank-Check denkst: Technik ist so etwas wie der Motor. Links sind eher wie Benzin. Ohne Motor bringt dir der beste Sprit nichts. (Und ohne Sprit bringt dir der beste Motor auch nichts.)

PageRank und Bonn: Was lokale Projekte wirklich brauchen

Bonn ist spannend, weil du hier eine Mischung aus lokalen Dienstleistern, großen Organisationen und viel Wettbewerb hast. Wer in Bonn „SEO“ macht, hat meist zwei Ziele: Erstens regionale Sichtbarkeit (also Menschen in der Nähe erreichen). Zweitens Vertrauen (weil lokale Kunden schnell merken, ob eine Seite seriös ist). PageRank war früher eine Abkürzung für „Vertrauen“, aber eben nur als Zahl. Heute musst du Vertrauen real aufbauen.

Das geht zum Beispiel über saubere Inhalte: verständliche Texte, echte Beispiele, klare Angebote. Und über echte Erwähnungen: lokale Kooperationen, Presse, Partnerseiten, seriöse Branchenportale. Wenn du dann noch interne Verlinkung sauber setzt (Hub-Seiten, thematische Unterseiten, FAQ-Blöcke), wird aus „Website“ schnell „Sichtbarkeit“. Das klingt simpel, ist aber genau das Handwerk, das viele überspringen.

Wenn du möchtest, kannst du das Thema Linkaufbau getrennt lesen: Linkbuilding Bonn. Da geht’s dann mehr um konkrete Wege – ohne ständig in alte PageRank-Nostalgie abzudriften.

Mini-FAQ zum PageRank Check

Gibt es einen echten PageRank-Wert heute noch

Offiziell: nein, nicht als öffentlich sichtbare Zahl. Intern nutzt Google weiterhin Linksignale, aber nicht als Toolbar-Score. Wenn dir ein Tool einen „PageRank“ ausspuckt, ist das eine eigene Schätzung. Kann als grobe Orientierung taugen, aber bitte nicht wie eine Wahrheit behandeln.

Warum fragen trotzdem noch so viele nach PageRank

Weil es eine einfache Zahl war. Menschen lieben einfache Zahlen. Sie sind schnell erklärbar, wirken objektiv und lassen sich leicht vergleichen. Das Problem: SEO ist selten so simpel. Wer wirklich ranken will, braucht mehrere Bausteine gleichzeitig. PageRank war ein Teil – nicht das ganze Spiel.

Was ist der beste moderne Ersatz

Es gibt keinen perfekten Ersatz. In der Praxis schaust du auf eine Mischung aus: Themenrelevanz, Content-Qualität, technischer Zustand, Linkprofil (Qualität, Vielfalt, Natürlichkeit), Marken-Signale und lokale Faktoren. Wenn du in Bonn ranken willst, kommt der lokale Bezug dazu. Also: Inhalte + Technik + echte Empfehlungen.

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Kleiner Reality-Check: PageRank ist heute Geschichte – aber wer die Logik von Empfehlungen verstanden hat, versteht SEO deutlich schneller. Genau darum geht’s hier.

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